Grußwort der Schirmherrin Dr. Brunhilde Kurth

Statsministerin Dr. Brunhilde KuthIch freue mich, Schirmherrin für das Theaterprojekt des Johann-Walter-Gymnasiums sein zu dürfen. Luther, so könnte man meinen, das ist doch alles Schnee von gestern. Oder doch nicht?

Die Schüler – besser müsste ich sagen: die Torgauer Jung-Künstler – belehren uns eines Besseren. Vieles von dem, was Martin Luther vor 500 Jahren gesagt und angestoßen hat, ist auch heute noch aktuell.

Im Projekt „Luther in Mir“ nehmen die Schülerinnen und Schüler ganz klar darauf Bezug. So ein kleines Stückchen Luther steckt in jedem von uns, in unserem Alltag, im gesellschaftlichen Miteinander. Im Theaterspiel werden den historischen Sequenzen aktuelle Bezüge und Themen gegenübergestellt. Eigene Meinungen formulieren – andere Ansichten akzeptieren, das ist eine der vielen Luther‘schen Kernaussagen. Im Vorfeld des Projektes haben sich die Schülerinnen und Schüler mit Thesen und Ansichten Luthers auseinandersetzen müssen. Es wurde über Gott, Glauben und Moral, aber auch über Politik, Freiheit und Gewissen diskutiert. Eine eigene Meinung sollte formuliert und andere Ansichten mussten akzeptiert werden. Daraus entstand dieses Stück.

Was bleibt von dem Theaterprojekt? Zum einen natürlich die Vertiefung in die Inhalte, zum anderen der positive Wert des Theaterspielens an sich. Theater verknüpft Sprache, Musik, Tanz, Mimik und Gestik. Das gemeinsame Spiel fördert soziale und kulturelle Fähigkeiten. Teamarbeit, Kommunikationsfähigkeit, flexibles Verhalten – das sind alles Dinge, die im Schulalltag wie auch im späteren Leben gebraucht werden. Insofern: Ein lohnendes Projekt mit nachhaltiger Wirkung.

 

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