Der 2.Akt: Luther unter Studenten und Bauern

Der nunmehr folgende zweite historische Akt vermittelt Luthers Reise nach Wittenberg und die Begegnungen mit Bauern und Studenten.
Zunächst kehrt Luther kurz vor der Stadt Wittenberg in ein kleines, schmuckloses Wirtshaus ein. Während er mit dem Wirt redet und ein wittenbergisches Bier bestellt, wird er auf eine Gruppe Studenten aufmerksam, die lautstark und hasserfüllt ihre Meinung gegen die Kirche artikulieren. Luther mischt sich in das Gespräch ein, die Studenten erkennen lange Zeit nicht, dass sie mit dem todgeglaubten Reformator diskutieren. Nachdem Luther die Studenten mit einigen Argumenten beruhigen kann, verabschiedet er sich von ihnen, lässt sie verwundert und erstaunt zurück.
Nachfolgend nähert sich der Reformator dem Markt der Stadt Wittenberg nähert, er nimmt ein Gespräch zweier Bauern wahr, hält sich deshalb versteckt.
Die beiden armen Landwirte sind auf dem Weg zum Kloster, um Ablass zu zahlen, einer von ihnen ist sichtlich erbost und voller Wut gegenüber dem Papst und der Kirche. Sein Gegenüber ist hingegen eher besorgt, dass jemand die Beschimpfungen hört und dies somit eine Strafe für die beiden Mittellosen mit sich bringt. Gemeinsam laufen die Bauern zum Kloster, Luther folgt ihnen unauffällig. Welches Schauspiel ihm sich hier bietet, das konnte er nicht erahnen. Die Bauern begehren auf, verwüsten den Klosterinnenhof. Luther schreitet ein, zwingt alle Beteiligten zur Ruhe, die Bauern offenbaren ihre Sorgen, der Reformator kann sie jedoch beruhigen, also nehmen sie ihre mitgebrachten Waren und verlassen das Kloster, ohne Ablass geleistet zu haben.
Diese Geschehnisse werden durch den Zeitbezug zum Thema „Mauerfall 1989“ auf die Gegenwart projiziert. Um die Verbindung zum historischen Akt zu visualisieren, wird ein Audiofeature, das den Zusammenhalt und das Aufbegehren der Menschen des 20.Jahrhunderts gegen ein Regime offenbart, präsentiert.

Weitergehende Informationen zum 2.Akt

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