Der 4.Akt: Luther, das Leben und die Sprache

Im vierten Akt befindet Luther sich an der Universität, diskutiert mit Studenten über den Wert des Wortes und der Schrift und ein alter Bekannter, Philipp Melanchthon, besucht seinen Freund und nimmt ebenfalls an der Diskussion teil. Die Studenten verstehen anfangs das Anliegen Luthers nicht, nach und nach stellt dieser immer neue Thesen auf, sie versuchen, jene zu ergründen, was ihnen allerdings sehr schwer fällt, da der Reformator die Fragen der Studenten meist mit neuen Fragen beantwortet. Luther möchte seine Zuhörer zum Nachdenken anregen, schließt die Veranstaltung mit einem Lehrsatz ab, daraufhin herrscht Stille im Saal, er ist zufrieden und verlässt die Räumlichkeiten mit dem Wissen, dass die Studierenden noch lange darüber nachdenken werden. Am Ende des Aktes begibt Luther sich in die Universitätsbibliothek, wo er auf einen seiner Schüler trifft und mit ihm eine kurze Unterhaltung über Bücher führt. Bald darauf ist Luther allein, genießt die Ruhe, die er hier finden kann.
Der sich anschließende Gegenwartsbezug ist die Performance eines Hip-Hop-Tanzes, um darzustellen, dass auch mittels des Körpers Kommunikation möglich ist und Worte hier keineswegs notwendig sind. Die Hip-Hop Gruppe um Judith Engler präsentiert eine selbst erstellte Choreographie und greift hierbei prädestinierte Aspekte aus dem vorhergegangenen Akt auf.

Weitergehende Informationen zum 4.Akt

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